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Ich bin Imker und Bienengesundheitswart und zum Thema Einkreuzung seien mir ein paar Gedanken gestattet
Das Gesetz der Gentechnik in der Landwirtschaft verpflichtet Bauern, die gentechnisch veränderte Organismen anbauen, ein Übergreifen veränderter Gene auf andere Flächen zu verhindern. Bei "wesentlichen Beeinträchtigungen" haftet der Verursacher.
 Eine Regelung? Eher ein schlechter Scherz. Es gibt derzeit Niemanden auf dem gesamten Globus, der ein Übergreifen oder Einkreuzen verhindern könnte. Es ist zwar schon ein altes Thema, aber was uns unsere EU-hörigen Politiker da als Erfolg verkaufen wollen, ist in Wirklichkeit eine „tickende Zeitbombe“.
Das heißt, wenn der Schalter einmal umgelegt ist, wird ein unumkehrbarer Prozess eingeleitet, mit unabsehbaren Folgen. Wenn man bedenkt, von wie vielen „Pollensuchern“, wie z.b. Bienen, Hummeln Schmetterlingen u.s.w., die Felder angeflogen werden und man deren Aktionsradius mit einbezieht, werden so genannte Anbauschutzmassnahmen ( Hecken, Zäune usw. ) lächerlich. Ein weiteres Beispiel für die Gefahr der Einkreuzung wären Windhosen, wie im letzten Sommer und wohl auch in Zukunft immer häufiger zu beobachten, die die Pollenverbreitung ebenfalls zu einem erheblichen Risikofaktor machen. So wird mir beispielsweise als Imker aufgezwungen unter Umständen genmanipulierten Honig als „Naturbelassen“ zu verkaufen.
Diese Beispiele ließen sich zwar jetzt bis ins Unendliche weiterführen, mein Zorn und meine Enttäuschung aber haben Grenzen, da ich weiß, dass wir gewöhnliches „Fußvolk“ gegenüber den EU-„Vasallen“ letztlich nichts ausrichten können.
 Die „Euro – gierigen“ Erzeuger stehen wahrscheinlich schon in den Startlöchern. Unsere Nachkommen werden sich bedanken. Und das alles zum Wohle des Volkes? Wir dürfen nicht mehr entscheiden, was auf unsern Grund und Boden angebaut wird oder auch nicht. „Dreist“, mehr kann ich dazu nicht sagen. Abschließend sehe ich aber tatsächlich eine einzige Möglichkeit, um Genmanipulation für alle sinnvoll einzusetzen:
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Die Schaffung „genmanipulierter Politiker“, frei von Korruption, Machthunger und Selbstbedienungsmentalität, nur noch mit einem Ziel im Kopf: „Alles zum Wohle des Volkes“! Die Vergewaltigung der Natur, die heute den schönen Namen „Genmanipulation“ trägt, wäre dann sicher überflüssig.
Mit freundlichen Grüßen Udo Gunia
Ps. Alles „in den Wind gesprochen“?
Mit freundlicher Genehmigung von U.Guina
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