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Zitate zum Buch "Mythos Wildnis" von Norbert Suchanek, Schmetterling Verlag, Stuttgart, 2001, ISBN 3-89657-574-0, 10,20 Euro
„Mythos Wildnis ist ein unbequemes Buch, aber ich empfehle es von ganzem Herzen allen, die offen genug sind (oder es werden wollen), die Welt - und insbesondere die <Wildnis> - in ihren größeren Zusammenhängen zu begreifen." Elli H. Radinger, Wolf-Magazin, Email: redaktion@wolfmagazin.de
„Suchaneks neues Buch unternimmt eine kritische, kulturhistorisch fundierte Auseinandersetzung mit dem westlichen Wildnis-Mythos.“ www.reisegeschichte.de „Suchanek kritisiert die sehr fehlerhafte Nationalpark- und Naturschutz-Ideologie wie sie heute weltweit von der zivilisierten Bevölkerung, den Biologen, Ökologen,... (wenn auch mit guter Absicht) praktiziert wird. Gerade dadurch ist das Buch vor allem für Naturschützer und Öko-Freaks (zu denen ich mich auch zähle) sehr u n b e q u e m. Der Autor schildert die Tatsachen sehr anschaulich, sachlich und fundiert und zwingt zum kritischen Betrachten der Naturschutzpraxis. Eine Empfehlung für jeden der offen genug ist die Realität der "Wildnis" zu begreifen.“ Maik Bindrich, www.amazone.de
„In vielen Details, Anekdoten aus vergangenen Zeiten und aktuellen Beispielen der politischen Diskussion wird die Aneignung der sogenannten Wildnis durch die so genannte Zivilisation zerpflückt. Der Wildnisbogen, den der Autor spannt, reicht bis zu den Fragen der Biopiraterie und den zu oft missachteten Rechten der indigenen Völker in Fragen der Nationalparkplanung und Tourismusentwicklung.“ Tourism Watch
„Das Thema "Wildnis" ist keineswegs nur ein Thema für Romantiker oder Psychotherapeuten. Norbert Suchaneks "Mythos Wildnis" zeigt, dass "Wildnis" ein hochbrisantes, aktuelles politisches Thema ist. Denn was Wild ist, darf man sich ungestraft nehmen und patentieren, oder? Aber wer bestimmt, was "Wildnis" oder was "Wild" ist?“ www.ecotours.de
"Die Wildnis - ein schillernder Begriff, der heute von Naturschützern und Reiseanbietern neu entdeckt wird. Doch wie unbeeinflusst vom Menschen muss ein Ort wirklich sein, dass er als Wildnis gilt? Und was von westlichen Menschen als Wildnis definiert wird, gilt vielleicht für die dort lebenden Menschen als nützlicher Garten, Medizinschrank oder eine Kulturlandschaft. Mit solchen Überlegungen, mit verweisen auf historische und literarische Quellen wie auch topaktuellen Fakten führt Autor Norbert Suchanek durch den Dschungel der Bedeutung und Verwendung von Wildnis - ein aufschlussreiches Buch zum Auftakt des Internationalen Jahres des Ökotourismus." Christine Pluess, Leiterin des Arbeitskreises Tourismus und Entwicklung (akte), www.akte.ch
„Die unüberhörbare Botschaft dieses Buches ist, dass das Wildnis-Konzept wie keine andere Naturschutzideologie haargenau ins Konzept der Industriegesellschaft passt – und daher auch von internationalen Konzernen, Touristikunternehmen und staatlichen Entwicklungsorganisationen unterstützt wird… Dem Buch kann man nur wünschen, dass es an Schulen und Universitäten diskutiert wird. Auf viele Fragen, die hier angeschnitten werden, gibt es noch keine Antwort. Sie gehen jedoch jeden Einzelnen an und müssen nicht nur erkannt und zu Ende gedacht werden.“ Constanze Frank, Der Rabe Ralf, Grüne Liga, Berlin
"With plenty of scientific data material the economic journalist supports his case of how constructed the ideology of wilderness is and which disaster it has brought for the inhabitants of this wilderness as well as for the wilderness itself. “ Harald A. Friedl, www.zumthema.com/wissensbank, Graz
Zitate zum Buch: „Ausgebucht – Zivilisationsfluch Tourismus“, von Norbert Suchanek. Schmetterling Verlag, Stuttgart 2000, ISBN 3-89657-573-2, ca. 10 Euro
„Wer immer sich in das Thema „Tourismus“ einlesen möchte, findet hier einen übersichtlichen Zugang, ohne gleich zu den schweren und teuren Standwerken zu greifen.“ / www.reisegeschichte.de
“Der Titel "Ausgebucht" des Buches von Norbert Suchanek benennt nicht nur die Intention des Autors, die Schattenseiten des Tourismus in überlasteten Reiseregionen aufzuzeigen, sondern trifft zugleich empfindlich den Reisegeist der Zeit… Die ökologischen Konsequenzen des boomenden Kreuzfahrt-, Jagd- oder Antarktistourismus sind sorgfältig recherchiert; die sozio-ökonomisch verheerenden Auswirkungen des Ferntourismus werden konsequent benannt… Wenngleich die Abfolge der Kapitel in "Ausgebucht" so willkürlich scheint wie das sich ständig aufblähende Angebot der Reiseindustrie – Suchanek kommt von Golf- über Kindersex- und Prostitutionstourismus zu Natur- und Ökoreisen - so muss das ambitionierte und sehr anschauliche Aufzeigen der Probleme in einem unverblümten Stil als Wohltat gerade für diejenigen empfunden werden, die wissenschaftlich verklausulierte Literatur eher meiden.“ Martina Backes, FernWeh, Forum Tourismus und Kritik
„Für seine kritische Darstellung des modernen Tourismus schöpft Suchanek souverän aus dem Material über Menschenrechtsverletzungen, aus internationalen Gutachten, Statistiken und Verlautbarungen. Die Inhalte sind nicht neu: Für die Ansprüche indigener Völker und die sinnvolle Nutzung der Ressourcen engagieren sich seit vielen Jahren tourismuskritische und Dritte-Welt-Gruppen. Suchanek schreibt diese Inhalte fort, er systematisiert und ergänzt sie.“ Christel Burghoff, TAZ Berlin
„Auch mit Rucksacktouristen geht Suchanek hart ins Gericht. Zwar gelange ihr Geld direkt in die Taschen der lokalen Bevölkerung, doch ließen viel von ihnen den Respekt vor einheimischer Kultur und Religion vermissen… Norbert Suchaneks Beispiele, wie man „fair unterwegs“ sein kann, sind immerhin bedenkenswert.“ Hella Kaiser, Der Berliner Tagesspiegel
„Die Stärke des Buches liegt sicherlich darin, dass es dem Autor gelingt, auf wenigen Seiten ein kritisches und facettenreiches Bild des Tourismus nachzuzeichnen. Die kompakten in sich geschlossenen Kapitel ermöglichen dem Leser einen schnellen und leichten Einstieg in das jeweilige Thema und geben Literaturhinweise zur weitergehenden Beschäftigung.“ Ralf Schindek, Robin Wood Magazin, Berlin
„Leidet die Tourismuskritik üblicherweise an pauschaler Verzweiflung, so überzeugt der Autor durch ein dichtes Geflecht aus Fakten, Beispielen und Forschungsquellen. Letztlich entlarvt er die Weiße Industrie als gigantische Dreckschleuder.“ Harald A. Friedl, Der Standard, Wien
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