|
|
|
und wird seit ca. 5 Jahren nach ökologischen und biologisch-dynamische Prinzipien bearbeitet. Des Weiteren nach einer eigenen Idee, die sich an folgende Dinge richtet: Alle organischen Abfälle (Rasenschnitt, Baumschnitt, Küchenabfälle usw.) werden unter freien Himmel kompostiert. Es werden keine Kompostbeschleuniger mehr eingesetzt. Der Kompost durchlebt immer eine Sommer-Herbst-Winter-Periode oder eine Frühjahr-Sommer-Herbst-Periode und wird dabei mehrmals umgeschichtet. Dann wird er im Frühjahr auf der Anbaufläche verteilt und leicht untergehackt. Seit ca. 3 Jahren wird die Erde nicht mehr umgegraben, sondern mit einer Grabgabel gelockert. Als Zusatzmittel verwende ich auch Steinmehl, Hornspäne (nächstes Jahr nicht mehr) und noch pflanzlichen Dünger. Ich arbeite mit einem selbstentwickelten Tee (siehe Rezept), Brennessel- und Löwenzahlblütenjauche. Des Weiteren arbeite ich nach dem Prinzip: An jedem Tag das Richtige bei Pflanzen und Bäumen zu machen (befreien Sie Ihren Geist). Ich mache auch Anbauversuche nach dem Aussaatkalender von Maria Thun, versuche mich nach dem Mond zu richten und passe meine Arbeit den Witterungsverhältnissen an. Ich erziele gleichermaßen gute bis sehr gute Erfolge. Es zeichnet sich aber ab, dass mein Prinzip größere Erntemengen einbringt. Dieses muss sich im nächsten Jahr aber nochmals zeigen. Die schwerste Rote Beete im letzten Jahr wog 2,5 Kilo. Wir ernteten 70 Kilo Kartoffel, 8 Gemüsekisten Zwiebeln (die letzte verbrauchten wir im Mai). Dieses Jahr hatten wir 14 Kilo Erdbeeren von 35 Pflanzen, 15 Kilo Grüne Bohnen, die schwerste Tomate (booooohr, war die lecker) wog 550 Gramm. Wir wollen damit nicht angeben, sondern Ihnen eine Weg zeigen, was man alles in Gottes Natur mit geringen Mitteln erreichen kann. In unmittelbarer Nähe gibt es einen großen Garten mit Apfel-, Mirabellen-, Pflaumen- und Süßkirchenbäumen. Die Früchte, in bester Bio-Qualität (da an den Bäumen nichts getan wird), faulen vor sich hin. Der Nutzer dieses Gartens kauft sein Obst an einem konventionellen Obststand. Ja, ja, verrückte Welt. Wir ernten jedes Jahr:
Aubergine Äpfel Chinakohl Rote Beete Blumenkohl Rote Johannisbeere Basilikum Schwarze Johannisbeere Erbsen Gurken Knoblauch Kartoffeln Kohlrabi Lauch Mais Mangold Melde Möhren Paprika Petersilie Rhabarber Verschiedene Salate Tomaten Weißkohl Zwiebel Kürbis
Wir backen unser Brot selber, ob Sauerteig-, Hefe-, Kastenbrote, Brötchen, Baguette (ich stehe jeden Samstag um 5.30 Uhr zum frischen Brötchenbacken für meine Familie auf). Sauerteig wird auch selber gemacht.
Rohmilchkäse mit oder ohne Kräuter, Joghurt und Quark, Marmelade mit ca. 20-30 % Rohrzuckergehalt, Brotaufstriche (z.B. Nuss-Nougat) werden auch selber hergestellt.
Wir frieren Erbsen, Bohnen und Kräuter ein. Kartoffel, Möhren und Rote Beete werden eingekellert. Der Apfelsaft wird selbst hergestellt (mit Entsafter). Verschiedene Obstsorten werden eingeweckt. Aus unserem Weißkohl machen wir Sauerkraut. Dieses Jahr schon 10 Kilo. Legen Essig-Gurken ein. Dies alles ist sehr viel Arbeit. Aber es erfüllt einen mit Stolz und einer innerer
Ich fände es schön, wenn alle Menschen einen kleinen Garten hätten, den sie bestellen könnten. Sollten Sie noch Fragen haben, senden Sie mir eine Mail. Fabio Angeli |
|
Tee-Rezept für Obst- und Gemüsespritzungen Zurück zumText 2 Liter kaltes Wasser 10 g Ackerschachtelhalm 10 g Kamilleblüten 10 g Brennnesselblätter zum Kochen bringen, 20 Min. leicht köcheln, dann abkühlen lassen. Eine mittlere ganze Knoblauchknolle zerdrücken und mit zwei Tropfen Teebaumöl aus Wildsammlung oder kbA in den Tee geben. Diesen dann noch 2 bis 3 Stunden ziehen lassen. Danach alles durch ein mit einem Geschirrtuch ausgelegtes Sieb seihen, mit 8 Liter kalten Leitungswasser oder sauberem Regenwasser auffüllen. Danach von einer Person 10 Minuten rechtsherum mit einem Holzlöffel rühren so dass sich ein Wirbel bildet. Danach in ein Spritzgerät füllen. Düse sollte fein eingestellt sein. Diesen Tee habe ich erfolgreich gegen die Kräuselkrankheit beim Pfirsich einsetzen können (Anfangsspritzung schon vor Knospen- und Blattbildung). Stamm, Äste, Baumscheibe besprühen. Danach im Schnitt 3 bis 4 Wochen wiederholen. Weiterhin kann der Tee bei allen Gemüse- und Obstsorten eingesetzt werden. Weniger ist mehr. Falls ein Aussaatkalender von Maria Thun oder ähnliches vorhanden ist, sollte immer an den entsprechenden Tagen, z.B. Tomaten an Fruchttagen, morgens oder abends gesprüht werden. Nie in der prallen Hitze oder in die Blüten.
|
|||
|
|
|||