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Kölner Arbeitsforum für 100% Bio stimmt zu

Folgender Text von Verbraucherzentralen NRW
 

"Was ist von dem neuen Siegel zu halten?

Zitat: Mit der einheitlichen Bio-Kennzeichnung wird eine alte Forderung der Verbraucherverbände endlich erfüllt. Wichtig ist nun, dass genügend Mittel dafür bereitgestellt werden, um das neue Zeichen in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Da anders als beim Öko-Prüfzeichen die Vergabebedingungen weniger streng sind und die Nutzung kostenlos ist, ist damit zu rechnen, dass sich das Zeichen am Markt in absehbarer Zeit etablieren wird. Dann muss die Ministerin allerdings ihr Versprechen einlösen und sich bei der EU für ein schrittweises Anheben der Kriterien einsetzen." <Ende>

Ehemaliges Ökoprüfzeichen (ÖPZ), kostenpflichtig,
Siegel nach deutschen Biostandards gemäß Richtlinien von AGÖL (ehemaliger Dachverband der deutschen Bioanbauverbände, der nach Ausscheiden von demeter und Bioland aufgelöst wurde, August 2002)

Biosiegel, kostenlos, (identisch mit EU-Biosiegel!)
von Frau Künast ins Leben gerufen, löst das ÖPZ ab,
nur Biostandards nach EG-Verordnung (weit weniger streng)

EU-Biosiegel, kostenlos,Biostandards nach EG-Verordnung (weit weniger streng als ÖPZ)
Frau Künast schaffte nichts neues mit ihrem Biosiegel
, sondern setzte neben das bestehende EU-Biosiegel ein deutsches, inhaltlich identisches Biosiegel mit Pauken und Trompeten, als wäre das die Errungenschaft für den Biolandbau. Außerdem hat sie damit das deutsche ÖPZ torpediert und schließlich dessen Exodus herbeigeführt. Das deutsche ÖPZ wurde 1999 von AGÖL in Zusammenarbeit mit CMA ins Leben gerufen um ein einheitliches, für jeden erkennbares Biosiegel zu schaffen. Sowohl AGÖL als auch das ÖPZ gibt es heute nicht mehr. Kurz nach dem deutschen ÖPZ kam das EU-Biosiegel auf den Markt.

Das Künast-Siegel war von Anfang an überflüssig.

Schon im Jahre 2000 wurde das EU-Biosiegel von Supermarktketten beworben. Hier im Bild der Handelshof bei Augsburg mit 1000 EU-Bioartikeln!

Richard Kirschner / Fabio Angeli