" Konsumenten-Stimme! " 6

An alle Konsumenten, Hersteller, Bauern usw. Wenn Sie den Menschen etwas mitzuteilen haben und Sie hinter dem Ökologischen Grundgedanken stehen, biete ich ihnen hiermit eine Plattform an, um es zu tun. Wenn Sie Interesse haben schreiben Sie mir.

Hof-Info...Der Hof ist ein Mischbetrieb. Er umfasst 25 ha Weide- und Grünland, davon 1.000 qm unter Folie. Folgende Tiere sind auf dem Hof: 11 Kühe mit eigener Nachzucht. Die Rinder/Zweinutzungsrind sind Fleckvieh. Sie geben ca. 5.500 Liter Milch im Jahr, wobei der Fettgehalt bei ca. 4,5 % liegt. 500 Legehennen der Rasse Tetra in Freilandhaltung, 24 Schweine im Jahr in Stallhaltung und Auslauf. Weiterhin gibt es Gänse, Ziegen und Enten.
Heute stelle ich Ihnen den Bio-Bauernhof der Familie Stöcker aus Rösrath vor. Frau und Herr Stöcker kommen beide aus der Landwirtschaft und bewirtschaften ihren Hof seit 12 Jahren nach dem ökologischen Grundgedanken. 10 Jahre war der Hof im Verband der Anog und seit 2 Jahren in Naturland

Der Biohof Der Hof ist ein gutes Beispiel für gelebten und gearbeiteten Gans Bio-Gedanken. Es befinden sich 11 Kühe, 24 Schweine, 500 Legehennen sowie Enten,  Gänse und Ziegen auf dem Hof. Alle Tiere werden artgerecht gehalten und als Mitgeschöpfe verstanden. Sie werden mit hofeigenem Futter – mit Ausnahme des Hühnerfutters und des Getreides – gefüttert. Das Getreide wird von einer Höfegemeinschaft aus dem Umland bezogen. Die Rinder bekommen kein Kraftfutter, keine Silage oder ähnliches. Sie verfügen über Laufställe mit Einstreu und werden, bis auf die Wintermonate auf der Weide Fleckvieh stammt aus Bayern gehalten. Im Winter sind sie in einem Freilaufstall mit Auslauf. Heu für die Winterfütterung
Hühner der Rasse Tetra

Kalb Die Kälber sind aus eigener Rindernachzucht. Sie werden bis zu einem ½ Jahr mit Magermilch und Getreide gefüttert. Die Magermilch ist aus eigener Produktion. Sie fällt durch die Milchweiterverarbeitung an. Schweine in ihrem Stall

Die Schweine haben einen Stall mit Einstreu und Freilandauslauf. Mehr als 24 Schweine im Jahr werden nicht groß gezogen. Bei der Weiterverarbeitung des geernteten Gemüses bleiben Gemüsereste übrig. Diese werden mit Getreide, Molke oder Magermilch an die Schweine verfüttert.
 

Man achtet hier sehr darauf, das der Tierbestand in Relation zum Hof und der Weidefläche steht. Er liegt hier unter den Empfehlungen des üblichen Viehbesatzes im Biolandbau.
So gibt es dann auch hier keine Probleme mit der Jauche und dem Festmist. Der wird kompostiert und auf die Felder ausgebracht. So schließt sich wieder der natürlicher Kreislauf. Ein Gemüsefeld im Herbst
Die Rindern behalten ihre Hörner Ziegen

Der Biohof Stöcker mußte sich verkleinern. Die Gründe sind einfach: Es ist leider in der Landwirtschaft nicht möglich festangestellte Der wahre Boss auf den Hof, mit Namen SammyMitarbeiter zu finden die auch bereit sind, die Menge an Arbeit mit zu tragen. Auch gibt es so gut wie keine Jugendliche mehr die sich in landwirtschaftlichen Berufen ausbilden lassen. Da die Mehrarbeit 1000qm unter Folie von oben gesehen (Wochenmärkte) nicht mehr aufzufangen war, wurden die beiden Wochenmärkte aufgegeben. Auf dem Hof arbeiten Aushilfen, die zum Teil schon über 9 Jahre dabei sind. Von Familie Stöcker muß trotzdem ein Vieles an Arbeit noch zusätzlich mit aufgefangen werden.

Hier sollte besonders erwähnt werden, das der Biohof Stöcker keinerlei Prämien und Subventionen vom Staat nimmt.
 

1000qm unter FolieAuf dem Hof wird alles selber gemacht. Nach dem Motto "Durch mein eigene Hände Arbeit" Von der Viehhaltung, Gemüseanbau, Wintersalat unter Folie Verarbeitung bis zur Vermarktung. Kreislaufwirtschaft und Regionalität sind für diesen Hof keine Fremdwörter, sondern Bestandteile der täglichen Arbeit. Vom Samenkorn bis zur fertigen Pflanze, von der Aufzucht der Setzlinge bis zur Ernte bleibt alles auf dem Hof. Das "Unkraut" wird mechanisch beseitigt oder abgeflämmt.

Ein weiteres GemüsefeldAuch das Wort Saisongemüse und –obst ist gelebte Einstellung auf dem Hof. Ist die Saison zu Ende muss man bis zum nächsten Jahr warten. Es wird nur das verkauft, was die Jahreszeiten an Gemüse und Obst hergeben. Im Winter sind es alle gängigen Kohlsorten. Tomaten im FolientunnelIm Sommer sind es z.B. Tomaten und Paprika aus eigener Zucht. Ob Salate, Rote Bete, Möhren. Es wird nur das angebaut, was der Boden und die Region zulässt.

Die ca. 5.500 Liter Milch, die die Kühe (es sind keine Milch-Hochleistungkühe) im Jahr geben, mit einem Fettgehalt von ca. 4,5 %, werden zum größten Teil auf dem Hof weiterverarbeitet.
Das schmeckt...
Von Rohmilch, über pasteurisierte Vollmilch, Dickmilch, Buttermilch, Kefir, Sauerrahm, Sahne süß und sauer, Joghurt, Quark, Butter, Käse wird alles selbst hergestellt. Das was zu viel ist an Milch, wird an eine Molkerei verkauft. Die Tiere werden von einem ortsansässigen Metzger zu Wurst verarbeitet. Ein Teil wird auch von Herrn Stöcker selbst geräuchert.

 

Ah, hier gibt es die leckeren Körner...Natürlich kann man dieses Hofkonzept nicht überall in dieser Form Bei Regen wird in diesem Folienteich das Regenwasser gesammelt,  um damit das Gemüse zu gießen. anwenden. Es zeigt aber was möglich ist. Hier ist festzuhalten, das der Hof regional und vielfältig arbeitet. Also in einer/seiner ökologischen Nische ist. Das Wort Nische, welches in Verbindung mit dem Biolandbau immer als Negativwort benutzt wird, verdeutlicht hier, was es wirklich heißt. So besteht er gegen die negativen Auswirkungen der Landwirtschaft und dem stetigen Preisverfall von Lebensmittel schon seit 12 Jahren.

Hier trifft auch der Satz zu: Regional gebunden. In seiner Vielfalt einzigartig.
 



Schwein im Stall mit EinstreuDie schönen Fotos sollen nicht darüber hinwegtäuschen das es harte Arbeit ist. 7 Tage die Woche von 7.00 Uhr –23.00 Uhr im Sommer und im Winter bis 22.00 Uhr. Es gibt keine Feiertage und im Prinzip auch keinen Urlaub. Auch die Überzeugungsarbeit an den Kunden, die dort ihre Lebensmittel kaufen, sind fester Bestandteil der tägliche Arbeit. Kürbisse zum Essen oder zur Zierde

Ein Biohof von wenigen, die leider immer weniger werden. Wo das Arbeiten in und mit der Natur sowie mit den Tieren, den Ablauf auf dem Hof bestimmt. Es ist auch eine Lebenseinstellung.

 

GansWenn Sie Interesse haben und mehr Infos möchten steht Ihnen die Familie Wilder Wein Stöcker gerne zur Verfügung. Sie können ihr schreiben oder eine E-Mail schicken. Falls Sie anrufen möchten können Sie dies gerne zu den angegebenen Öffnungszeiten tun.

Biohof Stöcker
Fußheide 34
51503 Rösrath
Tel.02205/3445
E-Mail: biohof-stöcker@T-Online.de  

Öffnungszeiten des Hofladens:
Mo.- Fr. von 14.00 Uhr-18.30 Uhr
Samstag von 10.00 Uhr- 13.00 Uhr
 

Hof-Daten

Der Hof ist ein Mischbetrieb. Er umfasst 25 ha Weide- und Grünland, davon 1.000 qm unter Folie. Folgende Tiere sind auf dem Hof: 11 Kühe mit eigener Nachzucht. Die Rinder/Zweinutzungsrind sind Fleckvieh. Sie geben ca. 5.500 Liter Milch im Jahr, wobei der Fettgehalt bei ca. 4,5 % liegt. 500 Legehennen der Rasse Tetra in Freilandhaltung, 24 Schweine im Jahr in Stallhaltung und Auslauf. Weiterhin gibt es Gänse, Ziegen und Enten.

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