" Konsumenten-Stimme! " 3

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An alle Konsumenten, Hersteller, Bauern usw. Wenn Sie den Menschen etwas mitzuteilen haben und Sie hinter dem Ökologischen Grundgedanken stehen, biete ich ihnen hiermit eine Plattform an, um es zu tun. Wenn Sie Interesse haben schreiben Sie mir.

ANHALONIUM Ferme Bio Eco
Projekt zur Erhaltung und Entwicklung von Maisvarietäten im biologischen Landbau

Tlaloc

 

Kakteensammlung im Glashaus Marke EigenbauWir engagieren uns für die praktische, ökologische und biologische Erhaltung der Kulturpflanzen im Anbaugebiet Mitteleuropa. Unser Mais-Projekt ist nicht hauptsächlich           züchtungsorientiert, sondern orientiert sich nachhaltig am maiskultivierenden und -konsumierenden Menschen. Mit dem 1997, gemeinschaftlich von Martin Häfeli und Roman Naef in Zürich lancierten "Projekt zur Erhaltung und Entwicklung von Maisvarietäten im biologischen Landbau", verfolgen wir eine unabhängige, menschengerechte und lebensnahe Erhaltung und Entwicklung von Kulturpflanzen, insbesondere Mais.

 

Der Erhalt der noch vorhandenen genetischen Ressourcen und die Förderung einer Varietäten-Vielfalt mit Das Anhalonium Mais-Plakat möglichst breiter genetischer Diversität, sind eine wichtige Voraussetzung und Chance, zur Rettung der Existenz der Kulturpflanze Mais vor der genetischen Verarmung, Verdrängung und Ausrottung durch das Industrieprodukt "Mais" und sind aus diesem Grund oberste konkrete Ziele in unserem fundamentalem Bio-Diversitätsprojekt. Wir unterhalten eine botanisch orientierte Pflanzensammlung des Maisvarietäten-Spektrums und der Maisverwandtschaft, einen Bio-Saatgutversand sowie ein ergänzendes, thematisches Informationsangebot. Wir sehen Entwicklung und damit implizit auch Züchtung als unumgänglichen Bestandteil einer vernünftigen, d.h. sinnvollen und angemessenen Erhaltung. Praxisbezogen und ohne starren Traditionsbezug, soll die Diversität der Varitäten und die genetische Diversität innerhalb einer Varietät gefördert werden. Dabei geht es darum, vorhandene Ressourcen zu sammeln, zu erhalten und unvermeidlicherweise gleichzeitig zu entwickeln und laufend an unsere geografische Region und unsere Methoden und Anforderungen anzupassen. Erhaltung und Entwicklung sind nach unserem Konzept nicht trennbar. Wir verfolgen eine entwickelnde Erhaltung unter Berücksichtigung der Methoden:
 - Forschung bedeutet uns: Freude und Interesse am praktischen Maisanbau
 - Züchtung bedeutet uns: Know-how, fachliche Kompetenzen  und Erfolg im Anbau.

 

Permakultur mit Mikopopulation

Unsere Ziele sind die nachhaltige Nutzung von natürlichen Ressourcen und die Erhaltung derer freien Verfügbarkeit als sozio-kulturelle Existenzgrundlage. Dabei sind uns vielschichtige und nachhaltige Ansätze und Methoden wichtig. "Sinnvolle" Erhaltung kann beispielsweise auch nicht isoliert auf eine Pflanzenart bezogen werden. Unser erarbeitetes Wissen soll aufklärend und gezielt für unsere Projektaufgaben eingesetzt und als spezifisches zeitgenössisches Informationsangebot öffentlich zur Verfügung gestellt werden.

 

Nachhaltige Erhaltung bedeutet dabei in unserem Sinne:

  • Ökologisch ausgerichteter, biologischer "on-farm"-Anbau.
  • biologisch-ökologisch orientierte Produktion (Vermeidung externer Bio-Labels)
  • unabhängige Beurteilung  (Vermeidung institutionalisierter Zertifikate)
  • soziale Aspekte: Methoden, Team, sozio-kulturelle Manifestation.

Maisquerschnitt (organisches Ornament der Stärke)

 

Mit dem Saatgutversand stellen wir erhaltenswerte Ressourcen in Bio-Qualität direkt dem Produzenten zur Verfügung (Produktionskreislauf) und decken damit ein wachsendes Bedürfnis nach technologisch möglichst unverfälschtem und vielfältigem Saatgut mit begeleitendem zeitgenössischem Informationsangebot und sehen unsere biologisch-ökologisch orientierte Permakultur, den Maisanbau auf Mikro- und in Mischkulturen bestätigt. Einige unserer europäischen Varietäten sind zwar hier und da noch auf Märkten oder bei einzelnen Landwirten anzutreffen, werden jedoch unseres Wissens nicht oder nicht mehr im grossem Rahmen angebaut. Viele dieser Landsorten sind verschwunden oder vom Verschwinden bedroht oder auch dadurch erhaltenswert, weil sie interessante Eigenschaften aufweisen.

 

 

Mischkultur

 

Mais war, ist und bleibt ein heisses Eisen, etwa nach dem Motto: "Wotsch Mais?" (schweizerdeutsch für: Willst du Streit?):

 

  • Im botanisch-taxonomischen Sinne gibt es Maisvarietäten, jedoch keine Sorten. Sortenschutz führt oft kontraproduktiv zu Monopolen und Sortenerosion.
  • Die Ansichten von den verschiedenen "Mais-Experten" weichen untereinander stark ab bezüglich:
    - Gewichtung von Fremdbestäubung und Sortenreinheit
    - resultierende Mindestabstände
    - Inventarisierung und Katalogisierung, Koordination, Bewertung
  • Wer GVO sagt, denkt an Mais,
  • und noch beängstigender: Wer Mais sagt denkt an GVO.
  • Wer hat Recht auf was und wo bekommt er es auch?
  • Recht auf Leben, Meinungsfreiheit, Arbeit, Vergnügen,  Hunger, Glauben...

 

Unser Informationsangebot soll einen White Cherokee (am16), Weichmais oder Stärkemais konstruktivenBewusstseinswandel fördern, Öffentlichkeit und die Fachwelt sensibilisieren sowie auf unsere Anliegen und Themen aufmerksam machen. Unser Beitrag am öffentlichen Diskurs sind primär unsere erhaltende Tätigkeit an sich und unsere Produkte am Markt und dann, je nach verbleibendender Kapazität, Stellungsnahmen und Leserbriefe, Artikel und multimediale Präsentationen etc. zu Themen wie:

  • Sortenproblematik (Inventare, restriktive Kataloge, Methoden, Theorien)
  • Monopolisierung (Entwicklung, Wissenschaft, Technologie, Abhängigkeiten)
  • Biodiversität (Umweltprobleme, Nachhaltigkeit, Ökologie, Strategien)
  • Differenzierung der Kulturpflanze Mais und des Industrieproduktes Mais.

 

Wir stellen uns vor:
Martin Häfeli, geb. 1956 in Zürich, Lehrer, Autodidakt, praktischer Bio-Gärtner und Maisspezialist: Besitzer der Liegenschaft mit Hof in Frankreich seit 17 Jahren, Maisanbau seit über 10 Jahren.

Roman Naef, geb. 1963 in Appenzell, Gärtner A, Künstler/Gestalter, Informatiker, Alleinunternehmer ADD NAEF IT-Services: Sponsor Infrastruktur für Sammlung, Saatgutversand und Öffentlichkeitsarbeit.


Das Projekt ist eine gemeinschaftliche Aktion von Martin Häfeli (Produktion, Fachgebiete), ANHALONIUM Ferme Bio Eco, France und Roman Naef (Contact Suisse, Büro), ADD NAEF IT-Services, Zürich Schweiz. Es wird unterstützt und ermöglicht von Praktikantinnen, Freunden, Varietäten-BetreuerInnen und Mais-Interessierten.
 

Unser Projekt ist gefährdet. Deshalb suchen wir  laufend zur Erneuerung und Entwicklung der Sammlung:

  • wissenschaftliche Unterstützung, z.B. Bio-Labors für genetische Analysen: Reinheit, und GVO
  • BetreuerInnen von Varietäten und Populationen, Maisbauern: Rücklieferungen, evtl. Selbstvermehrer
  • Saatgut-Importeure und -Vertriebe, Züchter: Vertrieb und Vermehrung, Maisbauern, Selbstvermehrer
  • PraktikantInnen Biogarten, freiwillige Kultur- und Ernte-Helfer, für Mitarbeit auf dem Hof in Frankreich

Konsumenten  für Produkte. Mais-Interessierte, z. B. in Aus- und Weiterbildung,                  Saatgut-Kunden:

  • Dokumentation Mais, z.B. Maisposter, Vortrag, Mais-Dekoration, etc.
  • biologisches Mais-Saatgut, Nutzer und Eigenanbau

Finanzielle Unterstützung und Beteiligungen:

  • Patronat
  • stille Beteiligungen, Spenden-, Gönner- und Förderbeiträge,
  • Sponsoring, mit Werbung, z.B. auf Website
  • Förderung einzelner Maisvarietäten, Patenschaften
     

Wir laden Sie zu einem Besuch auf unseren Internetseiten ein.
ANHALONIUM Ferme Bio Eco
E-Mail: info@anhalonium.com