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7. Archiv

Gentechnik in der Milch
 

Gerade was man nicht 100% nachweisen kann ist, gefährlich. Ein gegenteiliger Beweis dass Gentechnik zu 100% ungefährlich ist und keine Folgen hat, kann (oder will) die "Wissenschaft" bislang nicht liefern.
 
Universitäten zu zitieren, die von "nichts wissen" führen ins uferlose, da die Brötchengeber bestimmen, in welche Richtung der Wind zu blasen hat. Falsche oder unterdrückte Wahrheit, sowie vorenthaltenes
Wissen kann auch bei Instituten und Universitäten vorkommen. Es sind überall nur Menschen am Werk.
Greenpeace kann man nur wünschen, dass sie noch aktiver werden und vor der genmanipulierten Menschheit warnen.
Franz Wetzlar

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Ernährung auf Abwegen,
Landwirtschaftliche Produktion auf Abwegen, Gesundheitsleitlinien auf Abwegen

 

Nach wie vor wird Massenware produziert. Alleine Österreich geht einen anderen Weg in der Produktion und im Vertrieb ihrer landwirtschaftlichen Produkte. Zum Direkteinkauf ab Hof.

In Deutschland wird derzeit um genmanipulierte Futtermittel gestritten, welche überhaupt unnötig sind für die gesunde tiergerechte Ernährung zur Erzeugung von "Lebensmitteln" welche zum gesunden, krankheitsresistenten Überleben notwendig sind.
 
Gesunde Ernährung ist eine Kunst, die nur aufgrund von Überlieferungen erkannt wird. Unsere moderne Chirurgische Kunst und die kostenaufwendigen Spitalsfabriken, angetrieben von einer der modernsten Chemieliga sorgen für die Zubringung kranker und hilfloser Menschen. Viele so genannte Volkskrankheiten könnten, wenn Aufklärung als Prävention stattfinden würde, im Keim liquidiert werden.
 
Sicherlich müssen neue Medikamente und Verfahren entwickelt werden, die Schornsteine wieder rauchen, jedoch sollten wir uns bewusst werden, dass wir nicht als Versuchs- Kaninchen missbraucht werden sollten. Oder sollen wir uns missbrauchen lassen und neben den erlittenen Gesundheits- Schäden, auch das Ganze noch selbst durch die Krankenkassenbeiträge bezahlen?
 
Franz Wetzlar

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Kein Versicherungsschutz für 'grüne Gentechnik' 

@grar.de Aktuell - 05.07.2004
Berlin (agrar.de)

Landwirte, die gentechnisch verändertes Saatgut verwenden und für die Auswirkungen haften, können dieses Risiko nicht versichern. Darauf hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) auf seiner Jahrespressekonferenz am vergangenen Freitag in Berlin hingewiesen.

Angesichts der Vielzahl der bestehenden Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit der 'grünen Gentechnik' sei das Risiko der Aussaat nicht zu kalkulieren, sagte der Vorsitzende des GDV-Hauptausschusses Schaden- und Unfallversicherung, Edmund Schwake. Die Versicherung von Ertragsausfallschäden sei daher nicht möglich.

Dr. Edmund Schwake im Wortlaut: 'Im Bereich der Haftpflichtversicherung muss ich auf die durch politische Entscheidungen entstandene Situation im Zusammenhang mit der Anwendung der sogenannten 'grünen Gentechnik' hinweisen. Hier geht es unter anderem um die Verantwortung der Anwender gentechnisch veränderten Saatgutes für mögliche Auskreuzungen. Vor zwei Wochen hat der Bundestag ein Gesetz beschlossen, wonach ein Landwirt, der genetisch veränderte Pflanzen auf seinen Feldern anbaut, für wirtschaftliche Schäden haften muss, die ökologisch und konventionell wirtschaftenden Landwirten durch die Vermischung ihrer Ernte mit Genpollen entstehen. Auf ein Verschulden des Landwirts kommt es nicht an.

Die Haftung wird zudem verschärft durch eine Beweislastumkehr verbunden mit einer gesamtschuldnerischen Haftung. Es ist nun die Pflicht der Versicherer darauf hinzuweisen, dass angesichts der Vielzahl der bestehenden Unwägbarkeiten die Versicherung derartiger Ertragsausfallschäden nicht möglich ist. Zum einen
steht fest, dass Samenflug auch über große Entfernungen nicht verhindert werden kann. Weiterhin sind Genehmigungspraxis der Behörden, Akzeptanz der neuen Technik durch Landwirtschaft und Verbraucher sowie die Einzelheiten der Haftung, insbesondere die konkreten Anforderungen an die Regeln der guten fachlichen Praxis, derzeit noch völlig ungeklärt. Das ist ungefähr so, als würden Sie im Bereich Straßenverkehr eine Halterhaftung einführen und gleichzeitig das Verkehrsrecht abschaffen.'

Mit freundlicher Genehmigung von @grar.de
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Kennzeichnung durch das Bio-Siegel muss verbessert werden
 

 

Debatte zur Großen Anfrage der CDU/CSU zur Situation des ökologischen Landbaus in Deutschland 
  
Anlässlich der Debatte zur Großen Anfrage der CDU/CSU zur Situation des ökologischen Landbaus in Deutschland erklären der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Harry Carstensen MdB, und die zuständige Berichterstatterin, Marlene Mortler MdB: Der ökologische Landbau mit seinen klar definierten Richtlinien nimmt innerhalb der verschiedenen Landbewirtschaftungsformen eine Sonderstellung ein. Dies ist über alle Fraktionen hinweg unbestritten, ebenso auch, dass die Ausdehnung dieser Landbewirtschaftungsform positiv gesehen wird.

Die Bundesregierung hat sich zwar die besondere Förderung des ökologischen Landbaus auf die Agenda geschrieben, aber die Beantwortung der Großen Anfrage ist enttäuschend. Es geht letztendlich nicht um das "ob", sondern um die Frage, "wie" gefördert wird. Dieses "wie" war das Kernelement der Großen Anfrage der CDU/CSU-Fraktion zum ökologischen Landbau.

Seit der Einführung des Bio-Siegels darf nämlich jeder ausländische Anbieter das deutsche Bio-Siegel nutzen, wenn Konformität nach EG-Ökoverordnung 2092/91 besteht. Hingegen müssen die deutschen Biobauern, die nach den Richtlinien der ökologischen Anbauverbände wirtschaften, in wichtigen Knackpunkten höhere Standards erfüllen als ausländische Berufskollegen.

Interessant wäre zu erfahren gewesen, welcher Anteil der mit dem Bio-Siegel gekennzeichneten und verkauften Bioprodukte von heimischen Ökobauern stammt und welcher Anteil hiervon aus dem Ausland importiert ist. Ein hoher Beamter des Bundeslandwirtschaftsministeriums hat zwar bei einer öffentlichen Veranstaltung zum Ausdruck gebracht, dass rund 92 % der Produkte mit dem deutschen Bio-Siegel von deutschen Biobauern stammen sollen, nur konnte er dies aufgrund der fehlenden Statistiken nicht mit amtlichen Zahlen hinterlegen.

Das Bio-Siegel sollte in erster Linie für die deutschen Ökobauern zur Erfolgsstory werden und nicht für den globalen Ökomarkt. Bundesministerin Künast hat mit ihren bekannten Worthülsen Wein gepredigt und Wasser trinken lassen und die höheren deutschen Standards faktisch ausgehebelt.
 

02. Juli 2004
Peter Harry Carstensen
Marlene Mortler
Quelle: www.cducsu.de / Kennzeichnung durch das Bio-Siegel muss verbessert werden

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Gen-Food keinesfalls "unbedenklich"
 Neue Untersuchungsergebnisse weisen auf Gesundheitsgefahren hin
 

Immer breiter werden die Gefahren durch genmanipulierte Pflanzen, die sich - einmal in Europa angebaut - durch Auskreuzungen und Vermischungen ohne Rückholmöglichkeit ausbreiten könnten, diskutiert. Immer mehr Landwirte werden sich bewußt, daß es nicht nur mit der biologischen, sondern auch mit der
konventionellen, gentechnik-freien Landwirtschaft in wenigen Jahren vorbei sein wird, sollte das europäische Gen-Moratorium demnächst fallen. Und auch daß die als Lösung angebotene "Koexistenz" nichts anderes als eine Türöffner-Funktion erfüllt, wird immer mehr Landwirten klar. Diese schließen sich in immer größerer Zahl zu "gentechnik-freien" Zonen zusammen. Zugleich aber wird nicht zuletzt auch von der rot-grünen Bundesregierung nach wie vor behauptet, es seien bislang keinerlei gesundheitliche Gefahren durch Gen-Food bekannt. Agrar-Ministerin Renate Künast wurde schon mehrfach dafür gelobt, daß sie inzwischen die "Unbedenklichkeit von Gen-Food erkannt" habe.
 

Doch Hinweise auf Gesundheitsrisiken wurden erst kürzlich wieder publik. Auf den Philippinen fanden Wissenschaftler bei Dorfbewohnern Immunkörper gegen Pollen von genmanipulierte Pflanzen. Diese Gen-Pflanzen waren in unmittelbarer Nähe während der letzten Wachstumsperiode angebaut worden. Und die
französische Tageszeitung 'Le Monde' hatte Einblick in geheime Dokumente, die pathogene Auswirkungen der Gen-Maissorte Mon 863 von des Agro-Konzerns Monsanto aufzeigen, und darüber am 23. April berichtet. Dabei hatte Mon 863 eben erst eine positive Bescheinigung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit erhalten. In diesem Geheimdokument, auf das sich die Veröffentlichung in 'Le Monde'
stützt, waren bei Versuchstieren Mißbildungen der Niere und eine abnormale Veränderung des Blutbildes festgestellt worden. Bei männlichen Ratten war eine signifikante Zunahme weißer Blutkörperchen und von Lymphozyten aufgetreten, bei weiblichen Ratten eine Erhöhung der Blutzuckerwerte und Abnahme von Retikulo-Zellen (unreifen roten Blutkörperchen) beschrieben worden.

Eine aktuelle italienische Forschungs-Studie der Universität Urbino, die dieser Tage veröffentlicht wurde, berichtet von einer veränderten Leberstruktur bei Mäusen nach Verabreichung genmanipulierten Sojas. Das Forscherteam um Manuela Malatesta und Chiara Caporaloni konnte signifikante Modifikationen in einigen
den Zellkern betreffenden Merkmalen nachgewiesen. Vereinfacht kann von unregelmäßig geformten Zellkernen gesprochen werden. In einer Auswertung der Studie heißt es, die Ergebnisse seien ein deutlicher Index für eine erhöhte Stoffwechselrate sowie einen Anstieg der Anzahl nuklearer Poren, die intensiven
Molekularaustausch anzeigten. Leberzellen sind an vielfältigen Stoffwechselvorgängen beteiligt, die mit der Weiterverarbeitung von Nahrung zu tun haben.

Unerwähnt soll hierbei nicht bleiben, daß die Übertragung der Ergebnisse von Tierversuchen auf den Menschen - einmal abgesehen von ethischen Implikationen - nicht unproblematisch ist. Auffallend ist jedoch, daß fast ausschließlich Untersuchungsergebnisse in den Medien Verbreitung finden, die für die Gentechnik
vorteilhaft erscheinen. Der frühere britische Umweltminister Michael Meacher, der wegen seiner gen-kritischen Haltung von Premierminister Tony Blair im Juni letzten Jahres entlassen worden war, trat in den vergangenen Tagen einmal mehr an die Öffentlichkeit. Er hatte Kontakt mit dem US-amerikanischen Independant Science Panel (ISP) aufgenommen, das genkritischen Wissenschaftlern eine Plattform bietet. Es sei dringend nötig, so Meacher, eine großangelegte vergleichende Studie über die Sicherheit von Gen-Food in Auftrag zu geben. Es müsse endlich Schluß damit sein, daß Wissenschaftler erheblichen Nachteilen ausgesetzt sind, wenn ihre wissenschaftlichen Ergebnisse der Industrie "unpassend" erschienen. Meacher hatte sich auch mehrfach öffentlich zur Frage der "Koexistenz" geäußert. Angesichts der kleinflächigen Anbauweise in Europa sei die Möglichkeit einer "Koexistenz" generell fragwürdig, da sich diese nach den Erfahrungen in Kanada nicht realisieren lasse. Es stehe deshalb in Europa die Entscheidung an, ob wir "eine prosperierende Bio-Landwirtschaft für eine risikobehaftete Gentech-Landwirtschaft opfern" wollen.

Klaus Schramm
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Unglaubwürdig: Politischer Standort der Grünen zu Gentech
 

Es ist unglaublich:
Da stimmt Frau Künast als Grünen-Politikerin der Einführung der Gentech in der Landwirtschaft und damit der schleichenden Übernahme der Landwirtschaft durch Gentechnik-Konzerne zu - und Frau Paulig informiert über den "politischen Standort" der Bayr. Landtagsgrünen für ein gentechnisch freies Bayern. Wie kann es sein, dass die Grünen in Bayern gegen Gentech sind,, wenn ihre eigene Partei in Berlin und Europa dies forciert? Frau Paulig - wenn Sie wirklich für ein gentechnisch freies Bayern sind - dann müssen Sie und Ihre Landtagskollegen schon die Partei wechseln! Die ödp ist die einzige Partei in Deutschland, die sich konsequent und bundesweit gegen die Einführung der Gentechnik einsetzt!

Wie können die Grünen die Einführung einer Technologie befürworten, wenn "viele Fragen der Haftung noch nicht geklärt und ungewiss, wie sich jene Bauern schützen, die am traditionellen Anbau festhalten"?

Wo bleibt die von den Grünen propagierte "Wahlfreiheit" und "Unterstützung der Landwirte", wenn diese einseitig abhängig gemacht werden von Großkonzernen? Wenn der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen von interessierten Konzernen finanziell gefördert wird und ein massiver Kostendruck entsteht? Wenn existenzbedrohende Schadensersatzforderungen auf die Landwirte zukommen? Wenn bisher noch  keine einzige Haftpflichtversicherung bereit ist, das Risiko Gentechnik in der Landwirtschaft zu versichern? Wenn Flächen für Sicherheitsabstände einzuhalten sind, die eine Kontamination vermindern können, und dann noch Preisabschläge für verunreinigte Produkte und Analysekosten anfallen? Wenn Produzenten wie Ökobauern für notwendige Vorsichtsmaßnahmen selbst aufkommen müssen? Und damit der Öko- und der konventionelle Anbau nicht mehr finanzierbar sind? Wenn damit eine extreme Beschleunigung des Höfesterbens die Folge sind? Wenn sogar das Max-Planck-Institut feststellt, dass Auskreuzungen nicht verhindert werden können - und damit die Richtlinien für ökologischen Landbau bei bestem Willen und allere Wahlfreiheit nicht eingehalten werden können?

"Über kurz oder lang werden gentechnische Anteile in allen Nahrungsmitteln drin sein - ob es draufsteht oder nicht", so G. Timm, Geschäftsführer Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland 2003 im Spiegel. "Es beseitige auch die Wahlfreiheit der Verbraucher beim EInkauf ...gegen Gentechnik im Essen kann er wohl nichts mehr machen". Wo bleibt da der Verbraucherschutz?

Es ist wohl so wie es ist: Ob beim Mobilfunk, beim Atomausstieg - der in Wahrheit eine Atomstromabnahmegarantie für die Atomindustrie ist - oder in der Landwirtschaft: Die Grünen vertreten immer mehr die Interessen der Großkonzerne! Von "Verbraucher-" oder gar "Umweltschutz" kann hier schon längst keine Rede mehr sein!
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Fazit eines ödp-Demonstranten auf der Anti-Gentechdemo in München: VERRAT! K(ü)nast für Gentech!
 

Christiane Lüst
ödp-Kreisvorsitzende Starnberg
www.starnberg.oedp.de
Mit freundlicher Genehmigung.