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3. Archiv |
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Koalitionsparteien planen Freifahrtschein für Agro-Gentechnik Mainz, 09.11.2005.
Bioland – Bundesverband, Kaiserstr. 18, 55116 Mainz ......................................................................................................................................... Steigende Lebensmittelpreise
Bioland – Bundesverband, Kaiserstr. 18, 55116 Mainz .........................................................................................................................................
Blockade des Gentechnikgesetzes durch die unionsregierten Länder- Union will Freifahrtschein für GVO-Anbau erzwingen! Mainz, 29.04.05. Bioland – Bundesverband, Kaiserstr. 18, 55116 Mainz .........................................................................................................................................
Bioland – Bundesverband, Kaiserstr. 18, 55116 Mainz ......................................................................................................................................... Keine neuen Biobauern in fünf Bundesländern gewollt! Bioland fordert Rücknahme des Förderstopps! Mainz,11.03.2005. Während die EU-Kommission und die Bundesregierung die Bedeutung des Biolandbaus erkannt haben und entsprechend weiter fördern wollen, blockieren die Bundesländer Baden-Württemberg, Brandenburg, Hessen, Thüringen und Sachsen die Weiterentwicklung des Biolandbaus durch einen Förderstopp für Neuumsteller. Diese Län-derwillkür ist sowohl umweltpolitisch als auch vor dem Hintergrund stark wachsender Bio-märkte kontraproduktiv. „Die Öko-Förderung muss in Zeiten knapper Kassen auch in den Agrar-Umwelt-Programmen mit erster Priorität verankert werden, dies zeigt die derzeitige Entwicklung“, fordert Thomas Dosch, Vorsitzender des Bioland Bundesverbandes. Denn es geht nicht an, dass dem Bio-Landbau, dem auf europäischer und auf Bundesebene eine immer höhere Bedeutung zugemessen wird, in den Bundesländern die Beine weggeschla-gen werden. Vor diesem Hintergrund fordert Bioland die Länder Baden-Württemberg, Brandenburg, Hessen, Thüringen und Sachsen auf, den Förderstopp rückgängig zu ma-chen. Jüngstes Beispiel agrarpolitischer Länderwillkür ist der für 2005 geplante Förderstopp für Neueinsteiger in den Bio-Anbau in den Ländern Baden-Württemberg, Brandenburg, Hes-sen, Thüringen und Sachsen. Während Baden-Württemberg bereits im vergangenen Jahr die Förderung eingestellt hatte und auch in diesem und im nächsten Jahr keine neuen Ver-träge mehr abschließen will, ziehen nun weitere vier Bundesländer nach. Lediglich beste-hende Betriebe, deren 5-Jahres-Verträge in diesem oder dem nächsten Jahr auslaufen, erhalten eine Verlängerung bis Ende 2006. Baden-Württemberg als das ehemalige Muster-ländle in Sachen Agrar-Umwelt würde damit drei Jahre lang, die anderen „blockierenden Länder“ für zwei Jahre mögliche Zuwächse von Biobetrieben ausbremsen. Die Ministerien argumentieren, angesichts der neuen Förderperiode der EU ab 2007 und der ab dann geltenden neuen Förderprogramme für den ländlichen Raum könnten sie heu-te keine Fünfjahresverpflichtungen mehr eingehen. Nach Bioland-Informationen gibt es für dieses Argument keine rechtlichen Grundlagen, denn die EU bietet für 2005 und 2006 je-dem Land wie bisher die Möglichkeit, sowohl mit Altbetrieben (Beibehalter) als auch Neu-einsteigern 5-Jahres-Verträge abzuschließen. Bioland – Bundesverband, Kaiserstr. 18, 55116 Mainz ......................................................................................................................................... Bioland begrüßt neues Gentechnikgesetz! Mainz, 26.11.04: Nach dem neuen Gesetz müssen Gentechnikanwender gesamtschuldnerisch für GVO-Verunreinigungen in gentechnikfreien Betrieben und deren Produkten aufkommen. Wirtschaftliche Schäden der konventionellen und ökologischen Betriebe durch Einträge von GVO können auf dem Klageweg geltend gemacht werden. Inverkehrbringer von GVO-Saatgut müssen in einem Beipackzettel für ihre Produkte Anbaumaßnahmen festlegen, die Verunreinigungen ausschließen. Damit liegt es in ihrer Hand, Maßnahmen so zu gestalten, dass bei Einhaltung keine Schäden entstehen. Dies schützt auch Gentechnikanwender. Ein öffentlich zugängliches Bundesregister sorgt nun für Transparenz, indem es die grundstücksgenauen GVO-Flächen anzeigt. Nachbarbetriebe sind informiert und können zusätzliche Vorsorgemaßnahmen ergreifen. Mit dem neuen Gesetz allein gibt sich Dosch nicht zufrieden: „Bioland fordert, dass sich die Bundesregierung in Brüssel für eine gesamteuropäische Regelung einsetzt, die das Reinheitsgebot für Saatgut - Ursprung aller Lebensmittel – sicher stellt. Es darf gesetzlich nicht legitimiert werden, Saatgut mit „gentechnikfrei“ zu deklarieren, wenn es GVO-Einträge oberhalb der Nachweisgrenze enthält. Ebenfalls fehlt es an Regelungen, die die Kosten für aufwendige Qualitätssicherungsmaßnahmen wie Analysen oder getrennte Warenflüsse den Gentechnik-Anwendern als Verursacher auferlegen. Dies verteuert zur Zeit gentechnikfreie Lebensmittel und belastet die Verbraucher. Bioland – Bundesverband, Kaiserstr. 18, 55116 Mainz ......................................................................................................................................... Bioland-Stellungnahme zur Pressekonferenz der Landesregierung Sachsen-Anhalt und der InnoPlanta e.V. zum Erprobungsanbau mit gentechnisch verändertem Mais Bioland: Koexistenzfähigkeit gentechnisch veränderter Pflanzen weiterhin fraglich Berlin, 24.11.2004: Bioland – Bundesverband, Kaiserstr. 18, 55116 Mainz .........................................................................................................................................
Presse-Hintergrundinfo vom 21. Oktober 2004
Bioland begrüßt Verschiebung der Saatgutentscheidung der EU-Kommission Mainz, 09.09.2004: Bioland – Bundesverband, Kaiserstr. 18, 55116 Mainz ......................................................................................................................................... Geiz ist nicht Geil! Mainz, 25.08.2004. Bioland – Bundesverband, Kaiserstr. 18, 55116 Mainz ......................................................................................................................................... Bioland begrüßt Entscheidung des Deutschen Bundestages zum Gentechnikgesetz – ein Meilenstein für Verbraucherschutz und Landwirtschaft Mainz, 18.06.04: Bioland – Bundesverband, Kaiserstr. 18, 55116 Mainz ......................................................................................................................................... Landesregierung in Sachsen-Anhalt bricht ihr Wort! Greifenhagen, 04.05.04. Bioland – Bundesverband, Kaiserstr. 18, 55116 Mainz ......................................................................................................................................... Einsatz von Gentechnik in der Lebensmittelerzeugung darf verschwiegen werden! Mainz, 15.04.2004.
Bioland – Bundesverband, Kaiserstr. 18, 55116 Mainz
......................................................................................................................................... Bio-Bauern setzen Zeichen gegen Gentechnik!
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Bioland – Bundesverband, Kaiserstr. 18, 55116 Mainz
Ressort Öffentlichkeitsarbeit, Ralf Alsfeld,
Tel. 0 61 31 / 23 97 9 –17, Fax. 0 61 31 / 23 97 9 -27
E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@bioland.deBundesvorstand, Thomas Dosch,
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E-Mail: bundesvorstand@bioland.de
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Mainz, 02. April 2004:
Gegen alle Versprechungen, auch in Zukunft die Erzeugung von gentechnikfreien Lebensmitteln zu ermöglichen, soll diese Wahlfreiheit abgeschafft werden, wenn es nach dem Willen von CDU und CSU geht. Dies zeige nach Angaben des Bioland-Bundesverbandes die Stellungnahme mehrerer Bundestagsausschüsse zum Entwurf des Bundeskabinetts zur Novellierung des Gentechnikgesetzes. Der Entwurf wird in der heutigen Sitzung des Bundesrates vorgestellt. „Die Unionsparteien kämpfen offensiv gegen die mehrheitlichen Interessen aller Verbraucher und Bauern“, kritisiert der Bioland-Vorsitzende Thomas Dosch die Vorschläge der Unionsländer.
Bioland warnt vor den Änderungen, die die unionsregierten Länder über ihre Mehrheit im Bundesrat durchsetzen wollen. Der vorgesehene Verzicht auf strenge Haftungs- und Transparenzvorschriften gefährde die von Bundesregierung und Unionsparteien versprochene Wahlfreiheit für Konsumenten und Landwirte. Der Verzicht auf Regeln und konkrete Auflagen für den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen würde auch dazu führen, dass in kurzer Zeit nahezu alle in Deutschland erzeugten Lebensmittel mit gentechnisch veränderten Bestandteilen belastet seien. Auch Felder von Biobetrieben wären dadurch vor Verunreinigungen nicht mehr sicher und letztendlich die Existenz aller Erzeuger- und Verarbeitungsunternehmen gefährdet, die ohne Gentechnik wirtschaften wollen. Mit den fehlenden gesetzlichen Vorgaben zur sogenannten „guten fachlichen Praxis“ und unzureichenden Haftungsregelungen wären Landwirte, die auf Gentech-Anbau umstellen wollen, völlig aus der Verantwortung entlassen. Entstehen im Schadensfall Ausgleichsansprüche für Geschädigte, soll nach dem Willen der Unionsländer der Steuerzahler über einen mit Steuermitteln gefütterten Haftungsfond zur Kasse gebeten werden. „Risiken der Gentech-Industrie sollen verstaatlicht werden, Gewinne streicht die Industrie ein“, befürchtet Thomas Dosch.
Würden CDU/CSU bei ihren Vorschlägen bleiben und den Entwurf des Bundeskabinetts über den Bundesrat zum scheitern bringen, wären alle Ansätze für eine mögliche Koexistenz von Gentechnik-, Nicht-Gentechniklandwirtschaft und Biolandbau zerstört. Deshalb fordert der Bioland-Vorsitzende Dosch im Namen des Biolandbaus konsequente Regeln, die sowohl für Lebensmittelerzeuger und -verarbeiter als auch für Konsumenten Wahlfreiheit, Markt- und Rechtssicherheit bieten. Der vom Bundeskabinett verabschiedete Entwurf würde, in Verbindung mit den noch ausstehenden Praxisvorschriften im Falle des Anbaus von gentechnisch veränderten Pflanzen, dazu erste, wenn auch verbesserungswürdige Ansätze bieten.
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Gentechnikgesetz Agro-Gentechnik - vor der Chance steht die Verantwortung!
Lässt die CDU/CSU die gentechnikfreie Landwirtschaft im Stich?
Mainz, 17.03.2004.
Angesichts der noch vielen offenen Fragen zur Agro-Gentechnik fordert der Bioland Bundesvorstand Thomas Dosch als Vertreter des größten Zusammenschlusses von Biobetrieben in Deutschland die CDU/CSU-regierten Länder auf, die Novellierung des Gentechnikgesetzes nicht zu blockieren. Eine Blockade würde zu einer wirtschaftlich unerträglichen Situation für den Großteil der deutschen Landwirtschaftsbetriebe führen. Bisher lehnt die Union nach Aussagen einzelner Unions-Abgeordneter des Deutschen Bundestages klare Haftungsregelungen nach dem Verursacher- prinzip ab und versucht, die unvermeidbaren wirtschaftlichen und umweltrelevanten Risiken auf die gentechnikfreie Landwirtschaft abzuwälzen. „Ein solcher Ansatz wäre fahrlässig, ungerecht und würde viele Betriebe der Lebensmittelwirtschaft am Standort Deutschland um wichtige Absatzmärkte berauben. Der Biolandbau, als zurzeit einziger konstanter Wachstumsmarkt im Lebensmittel- bereich, wäre insgesamt gefährdet“, warnt Thomas Dosch. Auf ihrer heutigen Fachveranstaltung „Grüne Gentechnik - Chance für den Standort Deutschland“ müsse die CDU-Vorsitzende Angelika Merkel deutlich machen, dass ihr die Interessen einer breiten Mehrheit der Verbraucher und der Landwirte nicht
gleichgültig sind.
Das Gentechnikgesetz muss sicher stellen, dass Betriebe, die gentechnikveränderte Pflanzen freisetzen, auch für auftretende Schäden, Wertverluste im Falle von Verunreinigungen von Nicht- Gentechnik-Produkten sowie für Kosten zur Vermeidung und Überwachung von Verunreinigungen aufkommen müssen. So ist insbesondere die im Gesetzentwurf vorgesehene gesamt- schuldnerische Haftung unverzichtbar. Eine Ablehnung des Gesetzes durch die Union über den Bundesrat würde die Existenz vieler Betriebe fahrlässigerweise gefährden, die weiterhin ohne Gentechnik wirtschaften wollen.
Noch mangelt es an Strategien, die verhindern, dass sich freigesetzte gentechnikveränderte Pflanzen unkontrolliert verbreiten können. Weder die Wissenschaft, noch eine der politischen Parteien hat bisher glaubhaft Wege aufzeigen können, wie der Pollenflug verhindert oder eine Biene dazu gebracht werden kann, einen vom Gesetz vorgeschriebenen Radius einzuhalten. Eine Wahlfreiheit zwischen natürlichen
und GVO-haltigen Lebens- und Futtermitteln kann bisher nicht sichergestellt werden - nicht für Landwirte und nicht für Verbraucher!
Seit langem fordert die Union mehr Sachlichkeit bei der Gentechnikdiskussion ein. Gleichzeitig glorifiziert sie die Agro-Gentechnik als ein Allheilmittel gegen Welthunger, Umweltbelastung, Wirtschaftsflaute und als den zukunfts- trächtigen Wachstumsmarkt. „Würden unsere Biobauern die Wünsche ihrer Kunden so ignorieren wie einzelne Vertreter der Union bisher den Willen von über 70 Prozent der Verbraucher und Bauern, müssten sie in Kürze ihre Hoftore schließen“, resümiert Bioland Bundesvorstand Thomas Dosch.
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Bioland – Bundesverband, Kaiserstr. 18, 55116 Mainz
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Biotiere stellen sich vor:
www.biotiere.de
„Biotier des Monats“ - neuer Service für Multiplikatoren und Verbraucher
Mainz, 03.03.2004.
Unter www.biotiere.de startet der Bioanbauverband Bioland ab April 2004 eine 13-monatige Informationskampagne zum Thema Biotiere. Hierbei wird der Öffentlichkeit monatlich eine für den Biolandbau
wichtige Tierart vorgestellt. Das Themenspektrum reicht von Milchvieh über Geflügel, Damwild bis hin zu den für den Biolandbau unverzichtbaren Nützlingen. Bestandteile des kostenlosen Serviceangebotes für Multiplikatoren und Verbraucher sind Texte zu den einzelnen Tierarten mit tabellarischen Gegenüberstellungen der unterschiedlichen Wirtschaftsweisen, Foto- und Rezeptservice und die Vermittlung von Tierspezialisten und Biobetrieben für weitere Recherchen und Interviews.
Kaum ein landwirtschaftliches Thema wird in der Öffentlichkeit so kontrovers und emotional diskutiert wie die Haltungsbedingungen von Nutztieren und der Umgang mit den Tieren in der Landwirtschaft. Geprägt sind die Diskussionen durch ein relativ geringes Wissen der Konsumenten über die „Tierproduktion“ sowie die hohe Skandalträchtigkeit der konventionellen Tierhaltung. Biokunden hingegen machen sich teilweise ein falsches Bild von der Biotierhaltung. Vielfach werden Biobauern in erster Linie als Tier- und Umweltschützer und
weniger als Erzeuger hochwertiger Lebensmittel wahrgenommen. Mit der Aktion www.biotiere.de möchte Bioland dazu beitragen, das Bild der ökologischen Tierhaltung ins rechte Licht zu rücken, sowie die Chancen
und Probleme einer biologischen und artgerechten Tierhaltung aufzeigen. Noch steckt die Forschung zur biologischen Tierhaltung in den Kinderschuhen. Daher ist Bioland ebenso wie alle Bioanbauverbände auf die Unterstützung der wenigen ökologisch ausgerichteten Forschungsinstitute und engagierten Wissenschaftler angewiesen. In dem Projekt greift Bioland auch auf die Erfahrungen und das Wissen seiner Berater und Erzeugerbetriebe zurück, die maßgeblich die biologische Tierhaltung weiterentwickeln.
Ab 1. April stellt sich die Biene als erstes Biotier vor. Hierbei wird unter anderem erläutert werden, warum die Gentechnik die fleißigen Helfer besonders gefährdet oder warum in Deutschland auf einen Einwohner 500 Bienen kommen. In monatlichen Abständen werden anschließend Ziege, Pute und die weiteren Nutztiere folgen. Das „Biotier des Monats“ wird per Pressemitteilung und Verbraucherinformationsblätter breit ankündigt und kommuniziert werden.
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Bioland – Bundesverband,
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Bioland setzt sich für gentechnikfreie Regionen ein!
Gentechnik bedroht alle Bauern!
Mainz, 02.03.04.
Mit der kürzlich vom Bundeskabinett verabschiedeten Neuregelung des Gentechnikrechts in Deutschland allein kann noch keine gentechnikfreie Produktion von landwirtschaftlichen Erzeugnissen für die Zukunft sicher gestellt werden. Daher setzt Bioland nun noch deutlicher auf Information: „Der Großteil der Verbraucher lehnt gentechnisch veränderte Produkte ab. Wir unterstützen alle landwirtschaftlichen Betriebe und
Lebensmittelverarbeiter, die auch in Zukunft ohne Gentechnik wirtschaften wollen. Ein wichtiges Instrument hierbei ist der Aufbau von möglichst vielen gentechnikfreien Regionen in Deutschland durch die Landwirte und die zuständigen Behörden“, verdeutlicht Thomas Dosch, Bioland Bundesvorstand, anlässlich einer Pressekonferenz im Rheinland-Pfälzischen Landtag in Mainz.
Bei der Schaffung von gentechnikfreien Regionen arbeiten biologisch und konventionell wirtschaftende Landwirte Hand in Hand. Daher fordert Bioland den Bauernverband auf, endlich Farbe zu bekennen und glaubhaft den Erhalt einer gentechnikfreien Landwirtschaft zu unterstützen. Ansonsten würde er weiter als Steigbügelhalter der Agrarindustrie fungieren und gegen das Interesse der eigenen Mitglieder und Kunden handeln.
Inzwischen haben in Mecklenburg-Vorpommern (10.000 ha), Brandenburg (50.000 ha) und in vielen bayerischen Regionen Landwirte mit Selbstverpflichtungserklärungen gentechnikfreie Regionen eingerichtet.
In Brandenburg berät und koordiniert das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung im Auftrag des dortigen Landwirtschaftsministeriums diese Entwicklung. Daher empfiehlt Dosch: „Auch die zuständigen
Ministerien in den anderen Bundesländern sollten sich nun dieses Themas annehmen und die Schaffung gentechnikfreier Zonen in Rheinland-Pfalz unterstützen“.
Ab April werden die 5.200 Bioland-Bauern und Bioland-Verarbeiter mit über 10.000 Schildern mit der Aufschrift ‚Wir arbeiten ohne Gentechnik’ auf ihren Äckern und in ihren Läden darauf hinweisen, dass Gentechnik
bei ihnen keine Chance hat“, kündigt Dosch an.
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Bioland – Bundesverband,
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Ressort Öffentlichkeitsarbeit, Ralf Alsfeld,
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Aktionsbündnis Biomilch weitet sich aus Bundesweites Treffen auf der BioFach
21.2.2004, Nürnberg
Das Aktionsbündnis der Biomilch-Liefergemeinschaften lud zum bundesweiten Treffen der Biomilch-Vertreter am 21.2.2004 nach Nürnberg am Rande der BioFach. Das Aktionsbündnis hat sich im letzten Jahr auf Initiative der Biomilch-Liefergemeinschaften der Molkereien Scheitz und Söbbeke gegründet und im Herbst erfolgreich den ersten Milchstreik in Deutschland durchgeführt. „Der nächste Schritt war die Ausweitung des Bündnisses auf alle Biomilch-Liefergruppen in Deutschland“, so Johannes Berger, Bioland-Milcherzeuger und einer der drei Sprecher des Aktionsbündnisses. 31 Teilnehmer sind der Einladung gefolgt und repräsentierten 22 Biomilch-Liefergruppen aus ganz Deutschland und damit gut zwei Drittel der in Deutschland produzierten Biomilch. Ausgerichtet wurde das Treffen durch die Bio-Verbände Bioland, Naturland, Demeter und Biokreis, die im Bündnis zentrale Anlauf- und Koordinationsstellen für die Biomilch-Liefergemeinschaften sind.
Überwältigend war dann die Entscheidung zum Beitritt zum Bündnis: Einstimmig erklärten sich die Vertreter mit dem Aktionsbündnis solidarisch und bereit zu einer zukünftigen gemeinsamen Zusammenarbeit.
„Zentrales Thema wird der Biomilchpreis bleiben“, erklärte Lorenz Huber, Naturland-Vertreter im Aktionsbündnis. „Die Auszahlungspreise sind wie im konventionellen Landbau weiter zurückgegangen, der Streik hat zwar Molkereien und Handel aufhorchen und reagieren lassen, aber noch viel zu wenig, um der ökologischen Milcherzeugung in Deutschland wirklich eine Zukunft zu geben.“ Die vorläufige Jahresauswertung 2003 von 28 Biomolkereien, die von Rüdiger Brügmann vom Bioland-Verband vorgestellt wurde, zeigt eine Schwankungsbreite von 31,3 bis 35,8 Cent (netto bei 3,7 % Fett). „Im Mittel bewegen wir uns bei 33,8 Cent, nach Milchmengen gewichtet sogar nur bei 33,4 Cent. Ein Rückgang zum Vorjahr von rund 1,5 Cent, den wir nicht hinnehmen können!“ so die deutlichen Worte des Verbandsvertreters. Scharf verurteilt wurde insbesondere der freie Handel am „Biomilch-Spotmarkt“. Übermengen an Biomilch werden zwischen den Molkereien zu Niedrigpreisen bis zu 30 Cent frei Molkerei (!) gehandelt. Ein Boomerang der uns alle trifft, wenn die vermeintlich günstiger hergestellten Biomilch-Produkte die Preise am Markt nach unten ziehen. Und der Vorwurf gilt nicht nur den Molkereien, die zu diesen Preisen die Biomilch einkaufen, sondern auch den Molkereien, die die Biomilch zu diesen Preis überhaupt hergeben. „Hier müssen wir über neue Auszahlungssysteme nachdenken und den Spotmarkt unterbinden,“ so die Biomilch-Vertreter in der Diskussion zu weiteren gemeinsamen Maßnahmen im Bündnis. „Wenn wir warten bis der Markt die Übermengen regelt, ist der Preis kaputt! Das müssen wir selbst in die Hand nehmen.“ Interessante Ansätze von Biomilch-Quoten auf Basis privatrechtlicher Vereinbarungen werden in anderer Ländern bereits praktiziert, beispielsweise in England.
Auch die Agrarpolitik steht im Fokus des Aktionsbündnisses. Die Vertreter unterstützen die politische Arbeit der Bio-Verbände. Thomas Dosch, Bioland-Bundesvorstand, erläuterte die anstehenden Entscheidungen in Berlin und Brüssel. Dosch bekam das Mandat, sich auch im Namen des Aktionsbündnisses für eine aus Sicht bäuerlicher Landwirtschaft vernünftige Umsetzung der EU-Agrarreform in Deutschland einzusetzen. Dabei soll insbesondere die Bundesregierung aufgefordert werden, sich für eine Kürzung der Milchquoten auf EU-Ebene einzusetzen. Nur durch eine Entlastung des gesamten Milchmarktes könnten die Bemühungen der Biomilchbetriebe nachhaltig zum Erfolg geführt werden.
Das Treffen war ein voller Erfolg, der Fahrplan im Aktionsbündnis wurde für 2004 abgesteckt, ein weiteres Treffen ist in der zweiten Jahreshälfte geplant. Bis dahin werden Vorschläge für ein Biomilch-Quotensystem ausgearbeitet.
Als zentrale Anlaufstelle im Aktionsbündnis bundesweit wird der Milchkoordinator des Bioland-Verbandes, Rüdiger Brügmann, fungieren, Tel. 0821/34680-118, Fax – 120, E-Mail: rbruegmann@bioland-bayern.de
Sprecher des Aktionsbündnisses:
- Johannes Berger (Bioland, Liefergemeinschaft Söbbeke)
Verler Str. 262, 33689 Bielefeld,
Tel. 05205-950760, Fax 05205-950762
- Johann Harrer (Bioland, Liefergemeinschaft Scheitz)
Punding 1, 83623 Dietramszell,
Tel. 08027/369, Mobil 0170/2418468, Fax 08027/180869
- Lorenz Huber (Naturland, Liefergemeinschaft Scheitz)
Au bei Reisach 1, 83512 Reitmehring,
Tel. 08071/1892, Mobil 0173/3945095, Fax 08071/4782
Zentrale Koordinationsstellen der Ökoverbände:
- Rüdiger Brügmann, Bioland
Auf dem Kreuz 58, 86152 Augsburg
Tel. 0821/34680-118, Fax 0821/34680-120
Mobil 0176/60030021,
email:
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- Tomas Sonntag, Naturland
Eichethof, D 85411 Hohenkammer
Tel.: 08137/931850, Fax: 08137/931899
email: t.sonntag@naturland-markt.de
- Stephan Illi, Demeter
Waltenbergweg 11, 83370 Seeon
Tel.: 08624 8299-61, Fax: 08624 8299-62
email: stephan.illi@demeter-bayern.de
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Bioland – Bundesverband, Kaiserstr. 18, 55116 Mainz
Ressort Öffentlichkeitsarbeit, Ralf Alsfeld,
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BioFach 2004: Bewährtes und Innovatives bei Bioland Qualitätssicherung im Ökolandbau wichtiger denn je
Mainz, 19.02.2004.
Bioland stellt zusammen mit 37 Ausstellern auf der Nürnberger Messe „BioFach 2004“ sein breites Leistungs-
und Produktspektrum vor. Im Schwerpunkt steht die Qualitätssicherung von Biolebensmitteln und -futtermitteln. So zeigt der Verband im Rahmen der Fachvorträge „Bioland-Qualitätsoffensive aktuell: Soja-Projekt Italien“ und „Hotellerie mit Bio-Profil“ exemplarisch auf, wie Bioland-Betriebe neue Qualitätsmaßstäbe setzen. Damit werden Bereiche gefördert, die im Biolandbau bisher kaum berücksichtigt wurden und für die Zukunft große Potentiale versprechen. Weitere Informationen zu diesen und weiteren Bioland Veranstaltungen sind unter www.bioland.de erhältlich. Am Bioland-Infostand in Halle 9, Stand 9-361, finden Messebesucher kompetente Ansprechpartner.
Um noch besser auf Kundenanfragen eingehen zu können, hat Bioland jüngst für Verbraucher eine offizielle Beschwerdeanlaufstelle eingerichtet (www.bioland.de/kunden/kontakt.html). Jede Anregung und Beschwerde wird in einer Datenbank dokumentiert und bearbeitet. Eine Vertreterin der Verbraucherzentrale überprüft die Effizienz und Glaubwürdigkeit des Beschwerdemanagements und der Kundeninformation. So war jede fünfte von 60 Verbraucherbeschwerden, die in 2003 beim Bundesverband eingingen, berechtigt und lieferte
Anstöße zur Weiterentwicklung der Qualitätsstandards. Auch bewährte qualitätssichernde Instrumente kommen bei Bioland nicht zu kurz. So stehen derzeit Futtermittel im Fokus der Richtlinienarbeit: Alle Futtermittelwerke, die Bioland-Futter verarbeiten, müssen ihren Standort komplett auf die ökologische Wirtschaftsweise umstellen. Dies verringert die Schnittstellen zwischen konventioneller und ökologischer Produktion. Die Bioland-Erzeugerrichtlinien schreiben die 100%-Biofütterung für alle Tierarten vor.
Lediglich für Schweine und Geflügel kann die Verfütterung weniger konventioneller Komponenten bei nachgewiesener Nichtverfügbarkeit und drohender Mangelversorgung zugelassen werden. Auf Bundesebene hat Bioland eine „Fachstelle Qualitätssicherung“ eingerichtet. Diese bündelt alle Qualitätssicherungsmaßnahmen und Aktivitäten zur Zertifizierung von Futter- und Lebensmitteln.
Zur Auswertung der Kontrollergebnisse setzt Bioland eine Anerkennungskommission ein. Ziel der Einrichtung ist es, ein einheitliches Kontrollverfahren und die Einhaltung bestehender Qualitätsvorgaben bei der Zertifizierung sicher zu stellen. Die Kommission besteht aus gewählten Mitgliedern des Verbands sowie externen Sachverständigen aus den Bereichen Lebensmitteltechnologie, Ernährungswissenschaft, Kontrolle, Handel, Verbraucher- und Umweltschutz.
In 2002 hat die IFOAM Bioland als Zertifizierer anerkannt. Damit kann Bioland auch im internationalen Kontext
eine systematische und nachvollziehbare Vorgehensweise bei der Bio-Zertifizierung seiner Mitglieder nachweisen.
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Bundeskabinett einigt sich auf halbgaren Gesetzentwurf zur Neuregelung desGentechnikrechts
Bioland fordert Nachbesserungen zum Schutz einer
gentechnikfreien Lebensmittelerzeugung
Mainz, 11.02.04:
Als halbgar und inkonsequent bezeichnete Thomas Dosch, Bioland Bundesvorsitzender, den heute vom Bundeskabinett verabschiedeten Entwurf zur Neuregelung des Gentechnikrechts in Deutschland. Die im Entwurf vorgesehenen Regelungen würden für die Zukunft in keiner Weise den Schutz einer gentechnikfreien Lebensmittelerzeugung sicher stellen. „Im Kompetenzstreit zwischen Verbraucher-, Wirtschafts- und Forschungsressort drohen Bürgerrechte wie Wahlfreiheit und Transparenz auf der Strecke zu bleiben“, so Thomas Dosch. Vorgesehene Haftungsregelungen für den Schadensfall sind ungenügend.
Den Landwirten bleibe derzeit nur die Möglichkeit, sich in Notgemeinschaften zusammen zu schließen und selbst gentechnikfreie Zonen zu organisieren.
Das Gesetz diene in erster Linie dazu, den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen zu ermöglichen. Nicht-Gentechnik-Landwirte könnten nur unter erschwerten Bedingungen und außerhalb praxisgerechter Fristen erfahren, wo Gentechnikpflanzen ausgebracht werden sollen. Damit bleibe ihnen keinerlei Möglichkeit, sich durch eigene Anbaumaßnahmen vor Belastungen zu schützen. Zwar sei die Bundesregierung grundsätzlich gezwungen, internationales Recht umzusetzen. Sie habe jedoch bei der Erfüllung ihrer
Verpflichtungen laut EU-Freisetzungsrichtlinie ausdrücklich das Recht, „das unbeabsichtigte Vorhandensein von gentechnisch veränderten Organismen in anderen Produkten zu verhindern“. Die Risiken durch gentechnische Verunreinigungen, insbesondere hinsichtlich der möglichen Vermögensschäden für Nicht-Gentechnik-Landwirte, wären jedoch so unabsehbar, dass selbst die Versicherungswirtschaft nicht bereit sei, diese zu versichern. Damit liege das Risiko für den Anbau von Genpflanzen fast ausschließlich gerade bei den Landwirten und Lebensmittelverarbeitern, die Gentechnik ausschließen wollen. Der Gesetzentwurf sehe zwar Haftungs- regelungen vor. Diese sollen nach Auffassung der Bundesregierung jedoch
erst greifen, wenn die Belastungen durch gentechnische Verunreinigungen über gesetzlich definierten Grenzwerten festzustellen sind – unabhängig davon, ob ein tatsächlicher Schaden durch Verkaufseinbußen bei Verunreinigungen unterhalb der willkürlich festgelegten Grenzwerte eintritt oder nicht.
Darüber hinaus obliege es den Nicht-Gentechnik-Anwendern durch aufwendige Qualitätssicherungsmaßnahmen sicher zu stellen, dass keine GVO-Verunreinigungen in ihren Produkten vorkommen. Dies verteure zukünftig gerade die gentechnikfreien Lebensmittel und belaste die Verbraucher,
die heute zu über 70 Prozent klar ihre Ablehnung von GVO-Lebensmitteln zum Ausdruck bringen. Pläne für die Durchführung von Rückrufaktionen im Schadensfall sehe der Gesetzentwurf nicht vor. Das Beispiel des
Starlink-Mais und der damit verbundenen Rückrufmaßnahmen in den USA zeigt jedoch, dass hier dringend Handlungsbedarf bestehe.
Welche konkreten Maßnahmen von Gentechnik-Anbauern zu ergreifen sind, um die Ausbreitung von GVOs zu vermeiden, sei bisher nicht geregelt. Dies solle laut Bundesregierung in einer eigenen Rechts-
verordnung festgelegt werden. Diese stehe jedoch noch, so Thomas Dosch, „in den Sternen“. Bei der Festlegung dieser Rechtsvorschriften seien insbesondere auch die Belange der Imkereibetriebe zu berück-
sichtigen, die in ihrer Existenz von Pollen gentechnisch veränderter Pflanzen besonders bedroht sind.
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Bundesvorstand, Thomas Dosch,
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Gen-Raps von Belgien ausgebremst!
Bioland fordert Anbauverbot für Gen-Raps
Mainz, 04.02.2004:
Bioland begrüßt die Entscheidung der belgischen Regierung, gegen den Antrag der deutschen Bayer CropScience zu stimmen. Mit seinem Nein haben die belgischen Minister eine EU-weite Genehmigung für den Anbau und damit die Freisetzung des Gen-Rapses verhindert."Im Falle einer Freisetzung käme es zu einem unkontrollierbaren Pollenflug, der die Bio-Imkerei als ersten landwirtschaftlichen Produktionszweig in seiner Existenz gefährden würde. Honig gilt als Inbegriff der Reinheit. Die Erfahrungen mit belasteten kanadischen Honigen zeigen uns, dass Verbraucher selbst minimale Belastungen nicht tolerieren", warnt Bioland Bundesvorstand Thomas Dosch.
Obwohl eine deutliche Mehrheit der Verbraucher und der Bauern die Grüne Gentechnik nicht wollen, versuchte der Gentechnikkonzern vergebens, mit Belgiens Hilfe die Tür für den Anbau seines Gen-Raps im Freiland zu öffnen. Nun sollte sich Deutschland an der richtungsweisenden Entscheidung der belgischen Kollegen orientieren: Die beiden der deutschen Regierung vorliegenden Anträge des gleichen Konzerns sollten folgerichtig ebenfalls ablehnt werden.
Vor jeglicher Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen müssen die politischen Entscheidungsträger geeignete Maßnahmen gesetzlich festlegen, um den ohne Gentechnik arbeitenden Landwirten bei Einführung der Agro-Gentechnik eine Koexistenz zu ermöglichen. Zur Zeit gibt es mehr offene Fragen und Gefahrenhinweise als Antworten und Lösungen. Zum Beispiel ist unklar, wie verhindert werden soll, dass sich Pollen des Gen-Rapses Kilometerweit ausbreiten. Auch wissen Biobauern heute noch nicht, wie sie ihre eigenen Rapsfelder vor Gen-Raps schützen sollen, und können daher nicht ausschließen, dass durch den Gen-Raps die Artenvielfalt von wild wachsenden Pflanzen und Tieren auf ihren Feldern reduziert wird. Offen ist auch weiterhin, wie betroffene Imker oder Landwirte im Falle einer Verschmutzung entschädigt werden können - ohne Imageverlust, ohne finanzielle Einbußen und ohne Streit mit dem gentechnikanwendenden Nachbarn.
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